längeres Band für G-Shock G-7900

Die Uhr soll ihren Dienst als Backup-Instrument beim Tauchen verrichten. Für Warmwasser-Tauchgänge mit dem 5mm-Anzug geht das auch gut, sie passt hervorragend an den rechten Arm neben den Tauchcomputer. Für den dickeren 7mm-Anzug mit Umschlagemanschetten und langem Reißverschluß nahe den Händen ist jedoch das Standard-Resin-Armband zu kurz.

G-Shock mit Original Band
G-Shock mit Original-Band

Eine Befestigung am D-Ring ist für mich keine Option, da ich beide Anzeigen (TC und Uhr) im Blickfeld haben will und am D-Ring tendenziell schon zuviel Ausrüstung lose umherschwimmt.

Es muß also eine Lösung her, die erlaubt die Uhr in unterschiedlichen Situationen zu tragen:

  • mit dickem 7mm-Anzug oder gar Trocki am Unterarm
  • am dünneren 5mm Anzug etwas weiter Richtung Handgelenk
  • nötigenfalls direkt auf der Haut am Handgelenk

Die maximale Bandlänge ist dabei etwa 30cm am Unterarm mit dickem Anzug und 17cm am Handgelenk. Ein einziges Band wird es schwer haben, da es entweder zu kurz ist für den Unterarm oder zu lang für das Handgelenk.

Verwendet man aber ein Durchzugsband ist es einfach je nach Situation das Band durch anfügen eines weiteren Bandes zu verlängern. Ein Durchzugsband ist nichts anderes als ein durchgehendes, d.h. an den Federstegen nicht unterbrochenes, Armband mit Schnalle an der einen und Ösen an der anderen Seite:

zwei Durchzugsbänder
zwei Durchzugsbänder

Das Band wird an der Uhr befestigt, indem man es unter den Federstegen durchzieht, es liegt also auf der Haut auf.

Für “normale” Uhren ist diese Art der Befestigung normalerweise kein Problem, man muß nur auf die Stegbreite achten (normalerweise 16,18,20,22 oder 24 mm) und sich ein Band in passender Breite besorgen. Die G-Shock-Uhren haben jedoch die Besonderheit, daß die Stegbreite von 16mm in keinem Verhältnis zur Breite des Bandes steht. Falls es überhaupt ein passendes Durchzugsband in 16mm – Größe gibt, wäre das für die Ausmaße der Uhr zu schmal.

Es gibt aber eine Lösung von Casio selbst in Form des Adapters, der auf der einen Seite auf die Stegbreite der G-Shock passt und auf der anderen Seite es erlaubt ein Band mit 22 oder 24mm Breite durchzuziehen. In Deutschland bekommt man diesen Adapter z.B. von Watchband in Berlin. Ursprünglich ist er für die Ur-G-Shock-Modell DW-5600 gedacht, passt aber auch auf das Model G-7900:

G-Shock mit Adapter
G-Shock mit Adapter

Nach dem Einsetzen der Adapter lassen sich lediglich nicht mehr die grauen “Flügel” montieren. Der Stabilität der Uhr bzw. des Gehäuse-Aufsatzes tut das bisher aber keinen Abbruch.

Es gibt zwei Arten von brauchbaren Textil-Durchzugsbändern: NATO- oder ZULU-Bänder. Bei dem NATO-Durchzugsband sichert eine zusätzliche Schlaufe das Durchrutschen der Uhr. Ein ZULU-Band hat keine solche Sicherung. Wichtig im Zusammenhang einer G-Shock ist, daß sich die meisten NATO-Bänder nicht verwenden lassen, weil die Schlaufe für die Kombination Uhr/Adapter zu klein ist. Hier ist Beispiel mit dem zu kleinen “Praetorian DiverTec Extrem Nato Armband – Taucherarmband schwarz 22mm”:

NATO-Bänder passen meist nicht
NATO-Bänder passen meist nicht

Der Adapter passt wie gesagt für die Größen 22 und 24mm. Ich habe mich dann für ein Zulu-Band in 22mm Größe entschieden. Damit lässt sich das Band noch gut durchziehen, sitzt aber auch seitlich nicht allzu locker. Eine größere Auswahl an Zulu-Bändern bei erstaunlich schneller Lieferung hat z.B. der Onlineshop Miros Time.

fertig montiertes ZULU-Band
fertig montiertes ZULU-Band

 

Im Endergebnis sind das dann so aus:

TC und Uhr am Arm
TC und Uhr am Arm

 

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